Ramsch & Rosen

Zierliche Klänge verbinden Vergangenheit und Gegenwart und lassen eine zeitgenössische Volksmusik entstehen, die 'Ramsch & Rosen' mit viel Feingefühl in alten Melodien aufgespürt hat. Ist die Staubschicht erst einmal behutsam beiseite gewischt, entpuppt sich das zum Vorschein kommende oftmals als richtiger Herzensschatz, bei dem selbst ein Hauch von Kitsch nicht aufdringlich wirkt: Zu Gstanzln und Liedern von der Alm tänzelt die Geige - mal seufzend, mal jauchzend - auf der so vielsaitigen Zither umher. Das Duo macht Musik, die eine Brücke schlägt zwischen einer Zeit in der die Uhren noch anders tickten, und einer Gegenwart, in der man mit der ganzen Welt verbunden sein kann.

"Der schönste Moment ist, wenn im Konzert alles miteinander zu verschmelzen beginnt: wir mit unserer Musik, unsere Musik mit dem Publikum, das Publikum mit Raum und Zeit, sodass nur noch der gegenwärtige Moment mit seinem Klang und dessen Bildern existiert." sagen die beiden.

Julia Lacherstorfer nahm bereits als Sechsjährige Geigenunterricht und ging schließlich auf die Anton-Bruckner-Privatuniversität, wo sie unter anderem bei Andi Schreiber Jazz und Improvisierte Musik studiert. Neben dem Duo RAMSCH UND ROSEN erforscht Julia Lacherstorfer auch im jungen Ensemble ALMA ihre musikalischen Wurzeln und beweist  in der "melancholischen Streich-Rockband" NEUSCHNEE einmal mehr ihre musikalische Vielseitigkeit.

Simon Zöchbauer begann mit 10 Jahren Trompete zu spielen und studiert seit 2008 klassische Trompete an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Bereits seit über 10 Jahren tourt er mit seinem Bläserensemble FEDERSPIEL durch Europa und kombiniert frech österreichische Musiktraditionen mit weltmusikalischen Elementen. So wird in dem Programm "Johnny spielt auf" die gleichnahmige Oper von Ernst Krenek neu interpretiert. Simon Zöchbauer derzeitigter musikalischer Fokus liegt auf der freien Improvisation, Eigenkompositionen und traditioneller wie zeitgenössischer Musik.

Das Debütalbum "Bellver" erschien im März 2014, das jüngste Album "Bergen" erschien im Herbst 2016.

Ramsch & Rosen musizieren seit Herbst 2016 auch in Quartett-Besetzung mit Lukas Kranzelbinder (Kontrabass) und David Six (Klavier) oder mit den Strottern ("12 letzte Lieder").

ERFOLGE

Konzerte - Konzerte - Jazzclub Porgy&Bess (Wien), Kulturschloss Traun, Schrammelklang Festival Litschau, Ö1 Charity Bühne (Wien), Halleiner Festwochen, Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, ECHT:Festival Kunstbox, Sargfabrik, Sprudel Sprudel & Musik, Wiener Musikverein

Medienpräsenz - Ö1 "CD des Tages" am 27.09.2016, ORF/Mei liabste Weis, Servus TV - Hoagascht

PRESSESTIMMEN

„Bergen“ ist ein Album geworden, das einen in schönster Weise emotional erfasst und bezaubert. Julia Lacherstorfer und Simon Zöchbauer zeigen sich als Geschichtenerzähler, die mit ihren Tönen und Klängen ein vielschichtiges, fesselndes musikalisches Bild malen, das einen wirklich zutiefst berührt. Die Volksmusik, die Ramsch & Rosen zu Gehör bringen, ist eine, in der sich der lokale Einschlag auf ganz wunderbare Weise mit Klängen aus ganz anderen Welten verbindet und so ihre ganz eigene aufregende und beeindruckend schöne Note entwickelt.

(Michael Ternai, Music Information Center Austria; Rezension über "Bergen")

 

Einfühlsame Spurensuche. Ramsch & Rosen machen viel mehr als neue Volksmusik. Wenn es um den kreativen Umgang mit traditioneller Musik geht, gehören Julia Lacherstorfer und Simon Zöchbauer in Österreich sicher zu den Innovativsten.
(...) Hier geht es nicht nur um den Mut, verschiedene Stile zusammenzubringen (...), hier geht es um ein sehr feines Gespür für das Mögliche, und das haben die beiden.
„Ramsch & Rosen sind - um Pippi Langstrump zu zitieren - Sachensucher, und sie haben ein untrügliches Gefühl für innere Verwandschaften.“

(Albert Hosp in der Radiosendung "Ö1 bis Zwei" am 27.09.16, über das jüngste Album "Bergen")

 

Zum Auftakt zeigt Julia ihre Kompetenz als Kompositorin, „Memento mori“ ist ein atemberaubend schönes Stück mit wunderschönem Gesang, virtuoser Trompete und rhythmisch melancholischem Saitenspiel. „Little sunflower“ vom Amerikanischen Jazz Trompeter Freddie Hubbard ist die perfekte Plattform für die beiden außergewöhnlichen Musiker, Trompete und Geige wechseln sich mit Solis ab. Simon schrieb das Titelstück für Trompete in Bellver de Cerdanya, einer kleinen Stadt in den Pyrenäen, eines von fünf musikalischen Sketchen der beiden. Beim Böhmischen Liebeslied „Untern Birnbam“ singen die beiden ein gefühlvolles Duett, begleitet nur von sparsamen Saitenklängen und der Shruti Box und das Wienerlied „Der schwarze Tauber“ wird mit zweistimmigen Jodel, Zither und tollem Geigenspiel verzaubert. (...)
Julia und Simon bezeichnen ihren Stil als Volksmusik der Gegenwart zwischen früher und jetzt, das trifft den Nagel auf den Kopf, ein sehr innovatives und kreatives Album.
(www.folkworld.eu © Adolf "gorhand" Goriup)

Simon Zöchbauer (tp) und Julia Lacherstorfer (voc, v, viola) machen Volksmusik, vor der man sich nicht zu fürchten braucht: Mit sympathischer Ernsthaftigkeit vermeiden sie jegliches Gauditum, die Arrangements sind abgespeckt, spröde, ja in den reinen Instrumentalstücken nahezu abstrakt und haben mit Strawinskis „Geschichte vom Soldaten” mehr zu tun als mit dem „Musikantenstadl”. Und dass man Birnbam auf der zweiten Silbe betont, nehmen wir erstaunt zur Kenntnis.
(Klaus Nüchtern in der Wiener Stadtzeitung FALTER vom 19.03.2014 zum Debutalbum "Bellver")

(…) eine überaus abwechslungsreiche, bunte und unter die Haut gehende Reise von den traditionellen (Volkmusik-) Klängen der vergangenen Tage hin zu den stileübergreifenden der Gegenwart.(…)

Vielleicht noch ein wenig mehr als die große klangliche Vielfalt imponiert die Art, mit welcher Julia Lacherstorfer und Simon Zöchbauer ihre Stücke mit Leben zu erfüllen. Mit viel, viel Gefühl, nicht weniger Spielwitz und mit einem deutlich ausgeprägten Hang zum Poetischen, formen sich Ramsch & Rosen ein ergreifendes Klangtheater, eines, das mit einem deutlichen Mehr an Atmosphäre, Stimmung und Tiefgang aufwartet, als man es sonst gewohnt ist. (…) Julia Lacherstorfer und Simon Zöchbauer lassen ihren Stücken bewusst alle Zeit, die diese benötigen, sich über wunderbar langgezogene und weite Spannungsbögen, gelegentliche verspielte Einwürfe und auch das eine oder andere kleine Klangexperiment wirklich in ihrer Ganzheit zu entfalten. (http://www.musicaustria.at/magazin/weltmusik/artikel-berichte/ramsch-rosen-bellver zum Debutalbum „Bellver“)

BESETZUNG

Julia Lacherstorfer - Geige, Heohgeige, Bratsche, Gesang, Schellen, Trommel
Simon Zöchbauer - Trompete, Zither, Flügelhorn, Piccolo-Trompete, Gesang, Shruti Box

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